Getränkeherstellung
Brauereien, Wein- & Spirituosenhersteller, Erfrischungs-, Saft- & Spezialgetränkehersteller
In der Getränkeindustrie – von der Saftherstellung bis zur Brauerei – entstehen täglich große Mengen an Abwasser mit hohen organischen Belastungen. Die FlexBio-Abwassertechnologie bietet maßgeschneiderte, nachhaltige Lösungen für eine effiziente Abwasserbehandlung – direkt am Entstehungsort.
Unsere kompakten, modularen Containeranlagen sind speziell für die Anforderungen von Getränkeproduzenten entwickelt. Sie reinigen das Abwasser zuverlässig und kosteneffizient – auch bei wechselnden Belastungen. Gleichzeitig ermöglichen sie eine Energierückgewinnung, die Ihre Betriebskosten senkt und Ihre Umweltbilanz verbessert.
FlexBio macht professionelle Abwasserreinigung auch für kleine und mittelständische Betriebe wirtschaftlich. Mit unserer schlüsselfertigen Systemlösung erhalten Sie alles aus einer Hand – von der Planung über die Inbetriebnahme bis zur laufenden Betreuung.
90
Mit der anaeroben Abwasserbehandlung von FlexBio sparen Sie bis zu 90 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen aeroben Verfahren – bei der Reduktion von 1 kg CSB liegt der Verbrauch bei nur 0,07–0,1 kWh statt 0,7–1 kWh.
3,5
Aus 1 kg CSB entsteht rund 0,35 m³ Methan, das ca. 3,5 kWh Primärenergie liefert. So wird aus Abwasser nicht nur sauberes Wasser – sondern auch wertvolle Energie.
5000
Getränkeabwasser ist zuckerreich und stark schwankend. Brauereiabwasser liegt bei 3.000 - 7.000 mg/l CSB, Wein- und Sektabwasser bei rund 12.000 mg/l; konzentrierte Prozessabwässer erreichen bis zu 100.000 mg/l. Beste Voraussetzungen für die anaerobe Behandlung.
Abwasser aus Wein- und Sektproduktion erreicht einen CSB von rund 12.000 mg/l – ein starkes Energiepotenzial.
Eingabe
Abwasserbehandlung, anaerobe Vorreinigung mit Energiegewinnung
Ergebnis
Frischer Biertreber ist ein klassisches Brauerei-Reststoff-Substrat mit hohem Methanertrag.
Eingabe
Biogasanlage, Abfallbiomasse
Ergebnis
Die FlexBio-Abwassertechnologie reinigt Abwässer aus der Getränkeproduktion – zuverlässig, kostengünstig und auf höchstem Niveau. Egal ob Säfte oder Bier: Unsere modularen Containeranlagen passen sich Ihrem Bedarf an – auch bei schwankender Belastung.
Herzstück ist der Hochleistungsfermenter, der die organischen Stoffe in wertvolles Biogas umwandelt. Dieses lässt sich direkt zur Energiegewinnung im Betrieb nutzen.
Ob kleiner Betrieb oder Großproduktion, Direkteinleiter oder Indirekteinleiter – FlexBio bietet Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung mit garantierten Ablaufwerten. Kompakt, effizient und nachhaltig – für Ihre Zukunft.
63
63 erfolgreich ausgelieferte Projekte
44
44 Projekte in unterschiedlichen Phasen aktuell in Bearbeitung
95
95 GWh Energie bisher mit unseren Anlagen erzeugt
17733
17.733 Tonnen CO2 bisher eingespart
Brauereiabwasser liegt typischerweise zwischen 3.000 und 7.000 mg/l CSB, im Mittel bei rund 5.000 mg/l. Die Hauptfrachten stammen aus Restbier, Hefe, Trubresten und Flaschenspülung. In Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkebetrieben sind die Werte durch Zuckerreste ähnlich hoch. Das Abwasser ist gut biologisch abbaubar und damit hervorragend für die anaerobe Behandlung geeignet.
Rechenbeispiel: 150 m³/Tag bei 5.000 mg/l CSB ergeben eine Tagesfracht von 750 kg CSB. Bei 85 Prozent Abbaugrad entstehen daraus rund 223 Nm³ Methan pro Tag, entsprechend etwa 2.225 kWh Energie – rund 845 kWh Strom und 1.000 kWh Wärme. Gerade in Brauereien lässt sich die Wärme direkt im Sudhaus nutzen, was den wirtschaftlichen Effekt deutlich erhöht. Ihre eigenen Werte können Sie im FlexBio-Projektrechner hinterlegen.
Brauereien arbeiten chargenweise: Sudhaus, Filtration und Flaschenreinigung erzeugen sehr ungleichmäßige Frachten, saisonale Absatzspitzen kommen hinzu. Ein anaerober Reaktor braucht dagegen eine möglichst gleichmäßige Beschickung. Der vorgeschaltete Ausgleichsbehälter glättet diese Spitzen. Zusätzlich lässt sich die modulare FlexBio-Anlage bei Kapazitätsänderungen um weitere Container erweitern.
Überschusshefe und Trub sind hochkonzentrierte organische Reststoffe und eignen sich als Co-Substrat. Statt sie zu entsorgen, können sie dosiert in den Reaktor gegeben werden und erhöhen die Gasausbeute spürbar. Wichtig ist eine gleichmäßige Zugabe, da der hohe Zuckeranteil sonst zu einer Übersäuerung führen kann.
Ja. Die anaerobe Stufe wird der bestehenden aeroben Behandlung vorgeschaltet und entlastet sie um 80 bis 90 Prozent der CSB-Fracht. Das senkt den Belüftungsstrombedarf, reduziert den Überschussschlammanfall deutlich und schafft freie Kapazität für Produktionswachstum, ohne dass die vorhandene Anlage vergrößert werden muss.