Bioabfallverwertung
Bioabfälle aus Landwirtschaft, Industrie, Gastronomie und privaten Haushalten
Bioabfälle aus Landwirtschaft, Industrie, Gastronomie und privaten Haushalten bergen enormes energetisches Potenzial. FlexBio Technologie bietet Ihnen eine innovative Lösung: Unsere modularen und kompakten Anlagen verwerten organische Reststoffe effizient und erzeugen dabei wertvolles Biogas zur energetischen Nutzung.
Mit unseren bewährten Systemen ermöglichen wir eine wirtschaftliche und ökologische Verwertung von Bioabfällen. So senken Sie nachhaltig Ihre Entsorgungskosten, nutzen organische Ressourcen sinnvoll und leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig entsteht deutlich weniger Reststoff, wodurch weitere Betriebskosten gespart werden.
Unsere containerbasierten Anlagen lassen sich flexibel und platzsparend in bestehende Prozesse integrieren – ob in der Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, Gastronomie oder kommunalen Einrichtungen.
Als Systemanbieter begleiten wir Sie von der Potenzialanalyse über die Projektierung bis zur Betriebsbetreuung. Mit FlexBio Technologie erhalten Sie schlüsselfertige Lösungen – individuell geplant, energieeffizient umgesetzt und zukunftssicher betrieben.
50
Reduktion von Entsorgungskosten um bis zu 50 %
3.000
1 Tonne der Speise- und Küchenabfälle haben einen Energiegehalt von 3.000 kWh (als Methan). So werden Ihre Abfallstoffe zur Energiequelle – werden Sie Ihr eigener Energieversorger!
1000
1 Tonne Speiseabfälle spart bis zu 1000 kg CO₂ – so viel wie ein Auto auf 5.000 km Fahrt ausstößt.
Kommunaler Bioabfall liefert rund 73,8 Nm³ Methan je Tonne Frischmasse – eine konstante, regionale Energiequelle.
Eingabe
Biogasanlage, Abfallbiomasse
Ergebnis
Unsere Systeme werden als kompakte, containerbasierte Komplettlösungen geliefert – individuell skalierbar und flexibel anpassbar an die spezifischen Anforderungen von Landwirtschaft, Industrie, Gastronomie und privaten Haushalten.
Im Zentrum steht der anaerobe Reaktor, der organisch belastete Bioabfälle – etwa Speisereste, landwirtschaftliche Nebenprodukte, Produktionsrückstände oder Küchenabfälle – effizient in energiereiches Biogas umwandelt.
So wird aus organischen Reststoffen eine wertvolle Energiequelle für die Eigenversorgung. Das erzeugte Biogas kann direkt zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden – dezentral, klimafreundlich und wirtschaftlich attraktiv.
Ob Sie einen landwirtschaftlichen Betrieb führen, Lebensmittel verarbeiten, Großküchen betreiben oder kommunale Entsorgungslösungen suchen – FlexBio bietet Ihnen ein robustes, wartungsarmes System, das Wirtschaftlichkeit und ökologische Verantwortung perfekt vereint. Nachhaltigkeit wird so zum Wettbewerbsvorteil.
63
63 erfolgreich ausgelieferte Projekte
44
44 Projekte in unterschiedlichen Phasen aktuell in Bearbeitung
95
95 GWh Energie bisher mit unseren Anlagen erzeugt
17733
17.733 Tonnen CO2 bisher eingespart
Geeignet sind Speisereste, Überlagerungsware, Produktionsausschuss, Fettabscheiderinhalte, Flotate und Presswässer aus der Bioabfallaufbereitung. Entscheidend ist der Gehalt an organischer Trockensubstanz und die Freiheit von Störstoffen wie Verpackungsresten, Sand oder Metallteilen. Eine Aufbereitungsstufe vor dem Reaktor ist bei Bioabfall in der Regel unverzichtbar.
Bioabfall wird nicht über den CSB, sondern über die organische Trockensubstanz bewertet. Typische Ausbeuten liegen bei 400 bis 700 Nm³ Biogas je Tonne oTS, bei fettreichen Reststoffen auch darüber. Damit liefert eine Tonne geeigneter Reststoffe ein Vielfaches der Energie eines Kubikmeters Produktionsabwasser. In der Praxis wird beides kombiniert: Das Abwasser bildet die Grundlast, Reststoffe steigern die Ausbeute gezielt.
Ja, und das ist meist die wirtschaftlichste Variante. Die Co-Vergärung nutzt eine Anlage für beide Stoffströme und verbessert gleichzeitig das Nährstoffverhältnis: Kohlenstoffreiche Reststoffe gleichen stickstoffreiche Abwässer aus und stabilisieren so den Prozess. Voraussetzung ist eine auf beide Ströme ausgelegte Dosier- und Aufbereitungstechnik.
Maßgeblich sind die Bioabfallverordnung und – bei Material tierischen Ursprungs – die EU-Hygieneverordnung 1069/2009. Je nach Kategorie ist eine Hygienisierung vorgeschrieben, üblicherweise 70 °C über eine Stunde. Diese Stufe muss bei der Anlagenplanung von Anfang an berücksichtigt werden, ebenso die Dokumentations- und Nachweispflichten für die Annahme.
Der Gärrest ist nährstoffreich und je nach Ausgangsmaterial und Nachweislage als Düngemittel verwertbar. Alternativ wird er entwässert; das Presswasser geht in die Abwasserbehandlung zurück, der Feststoff in die Kompostierung oder landwirtschaftliche Verwertung. Die Verwertungswege sollten vor Projektstart geklärt sein, da sie die Betriebskosten spürbar beeinflussen.